Virtueller Lauftreff

Musik beim Laufen

Das Thema „Musik beim Laufen“ ist fast eine Wissenschaft für sich und es teilt die Läufergemeinschaft in zwei Lager. Zumindest bekommt man bei Diskussionen im Internet immer wieder diesen Eindruck. Genauso sieht es Stefan vom Blog „LaufendEssen„, mit dem ich mich in einer Sendung u.a. über diesen Punkt unterhalten habe.

Einige Läufer:innen gehen nicht ohne musikalische Begleitung  (oder Hörbuch, etc.) auf ihre Laufrunde, andere schwören auf die „Musik“ der Natur und können sich nichts anderes – insbesondere Musik – beim Joggen vorstellen.

Musik beim Laufen? Es gibt kein richtig oder falsch

Aus meiner Sicht gibt es diesbezüglich kein richtig oder falsch.  Das Gleiche gilt für die Frage. welche Musik man beim Laufen hören sollte. Jeder hat seine eigenen Vorlieben und was für den einen funktioniert, muss nicht unbedingt auch für den anderen passen.

Persönlich mache ich es von meiner Stimmung und/ oder der geplanten Laufeinheit abhängig. Frühmorgens laufe ich gerne mit entspannter Musik, alternativ auch ohne musikalische Begleitung.  Geht es an die schnelleren Einheiten, geben mir die passenden Songs auf der Strecke einen zusätzlichen Push.

Allerdings ist es mir bei den Tempoläufen überhaupt nicht wichtig, dass die Lieder eine bestimmte Anzahl von Schlägen pro Minute (= BPM) aufweisen, diese also passend zur Schrittfrequenz sind.  Mal ein schnelles Lied ist völlig in Ordnung, aber bei mehreren hintereinander fühle ich mich eher genervt, als beflügelt.

Welche Lieder motivieren?

Hilfreicher finde ich da motivierende Songtexte wie  zum Beispiel „Erfolg ist kein Glück“ von Kontra K oder „Look in the Mirror“  von Fearless Motivation.  Diese Verbindung von passenden Text und Musik finde ich die beste Kombination überhaupt und ich könnte dabei abgehen wie Schmidts Katze. Aber es geht nicht nur mir so dabei, sondern ich bekomme diese Rückmeldungen auch von Hörer:innen, was mich sehr freut.

Oder nehmen wir das Lied „Run for Life“ von Melissa Etheridge, was ich mitterweile als Laufhymne bezeichnen würde. Den Song kannte ich selbst übrigens nicht, bis ich über eine Instagram-Story auf ihn aufmerksam wurde. Überhaupt sind diese Stories eine regelmäßige Inspirationsquelle.

Es  muss aber nicht immer die Verbindung Text und Musik sein, auch die Dynamik zum Beispiel eines Instrumentalstücks lässt mich eine Schippe drauflegen- wobei Rocky natürlich auch der Klassiker schlechthin ist.  Eine etwas andere Richtung, aber auch passend und gut (wie ich finde), ist das Lied „Winners Anthem„.  Alle Lieder zusammen könnt Ihr übrigens in der Sendung „Power-Energy Mix“ hören. Zusätzlich gibt es in den knapp 60- Minuten eine Zusammenfassung von „Büchercheck„, der das Buch „Can´t hurt me“  in komprimierter Form darstellt. Spätestens danach denkt man, dass im Leben wirklich alles möglich ist.

Egal welche Art von Musik wir beim Laufen hören, sie sollte einfach einen positiven Effekt haben und uns helfen, dass wir uns dabei besser und  motiviert fühlen. Oder dabei unterstützen, eine Anstrengung nicht mehr so intensiv zu empfinden.  Und wenn ich persönlich genau das Gegenteil möchte, nämlich eine Belastung bewusst als solche wahrzunehmen und mich zu verausgaben, dann gehe ich ohne Musik laufen. Punkt.

Hörbuch oder Podcast als Alternative und/ oder für Laufeinsteiger

Bei längeren Läufen höre ich gerne ein Hörbuch oder einen bzw. mehrere Podasts.  Und hier ist thematisch dann alles möglich: von einem spannenden Krimi, über einen Podcast zum Thema „Laufen“  hin zu anderen Gebieten, die mich interessieren. Auch hier gilt das Prinzip: einfach nach Lust und Laune. Wobei ich es praktisch finde, mich während des Laufens noch ein wenig „aufzuschlauen“.
 
Für die Podcasts habe ich mir eine Liste angelegt, aus der ich dann einfach auswählen kann, welche ich hören möchte. Das erspart das nervige Suchen, bevor man loslaufen möchte.
 
Übrigens kann ein Hörbuch oder ein Podcast auch Laufeinsteigern dabei helfen, regelmäßig zu trainieren, was ja gerade zu Beginn sehr wichtig ist. Ganz simpler Trick: Hörbuch oder Podcast aussuchen, welches/ welcher  einen interessiert und dann nur beim Laufen hören. Nicht im Auto oder sonstwo, sondern nur beim Laufen. Das erhöht automatisch die Vorfreude auf jede anstehende Laufeinheit.  Funktioniert natürlich auch mit den Sendungen vom Runner-Radio.
 

2 Kommentare zu „Musik beim Laufen“

  1. Danke für diesen Blogbeitrag Thorsten. Und wie dir ja schon geschrieben, laufe ich erst durch eine Runnerradio Sendung von dir wieder mit Musik.
    Ich bin sonst eher jemand, der je nach Musik mit dem Takt dann mitlief und das wurde dann anstrengend oder chaotisch. Habe dann immer Podcasts gehört oder eher gar nichts, aber merkte dann, dass ab einer Stunde laufen musste etwas her, damit ich die mentale Phase und Läufe mit 90 Min oder mehr schaffe und dann kam das Hörbuch dazu, obwohl ich sonst ein Mensch bin, der Ruhe im Ohr haben muss. Und irgendwann wurde das Hörbuch routinemäßig eingesetzt und jetzt super gerne öfter Musik, sei es für den entspannten Lauf dann die Strandmusik oder eben für schnellere Läufe dein PowerenergyMix. Danke für allem für „mein“ Lied #lookinthemirror nun Herzlichst Gaby

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